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Unser Bläserchor

... besteht aus ca. 25 Bläserinnen und Bläsern, die sich regelmäßig zu wöchentlichen Übungsabenden zusammenfinden und während eines Jahres bei zahlreichen Veranstaltungen rund um die  Kirchengemeinde Großaspach das Gemeindeleben bereichern und musikalisch zum Lob Gottes beitragen wollen.

Entstehung des Chores

Aus unserer nunmehr 113-jährigen Geschichte gibt es viel zu berichten. Dazu haben wir stichwortartig die Entwicklung des Posaunenchores seit 1906 zusammengestellt. Im Menüpunkt "Geschichte(n)" finden Sie Details dazu.

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Samstag, 19. Oktober 2019
Losungstext:
HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.
Psalm 9,20
Lehrtext:
Jesus betet: Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
Johannes 17,15

Bläsergottesdienst 2019 Motto: Frieden - suchen und finden

Wie in jedem Jahr lädt der Posaunenchor zu seinem traditionellen Bläsergottesdienst ein.

Im Verlauf des musikalischen Kirchenjahres stellt dieser Gottesdienst für die Bläser und Bläserinnen einen besonderen Höhepunkt dar.

Die Jahreslosung für das Jahr 2019 lautet: "Suche den Frieden und jage ihm nach.“ (Psalm 34,15)
Diesem Vers aus dem Buch der Psalmen will der Posaunenchor in diesem Jahr musikalisch nachspüren - nach dem Motto: "Frieden - suchen und finden".

Bewusst haben wir aus dem Begriff "nachjagen" das Wort "finden" gemacht; vielleicht auch deshalb, weil wir beim "Nachjagen" immer noch die Möglichkeit hätten, unsere Jagd erfolglos aufzugeben, ohne dabei gleich in ein schiefes Licht zu geraten. Der Text eines der Lieder, die zur Jahreslosung komponiert wurden, drückt es so aus:

Vers: Die Welt ist zerrissen. So viele rufen „Friede“, meinen Krieg. So viele tragen Waffen für den Sieg. Wie finden wir den Frieden?
Gott liebt seine Menschen. Er hört ihr Schreien und er mischt sich ein.
Er selbst wird Mensch, um uns ganz nah zu sein.
Die Welt sehnt sich nach Frieden.

Refrain: Unruhig ist mein Herz, bis es Ruhe findet in dir. Friedlos ist diese Welt, bis wir Frieden finden in dir. Ich suche den Frieden – gib mir deinen Frieden. Wir sehnen uns nach Frieden – gib uns deinen Frieden.

Die Suche nach Frieden findet ein Ende, wenn wir Ruhe in Gott gefunden haben. Der Liedtext sagt: "Ich suche den Frieden - gib mir deinen Frieden".

"Gib mir deinen Frieden" - das ist die Botschaft, die die Jahreslosung vermitteln will.

Deshalb bildet das Lied: "Verleih uns Frieden gnädiglich" einen musikalischen Mittelpunkt, der im Laufe des Gottesdienstes mehrfach aufgenommen und in unterschiedlichsten Stilen musiziert und gesungen wird.
Kompositionen aus dem 15./16. Jahrhundert der Altmeister Michael Prätorius und Heinrich Schütz kommen ebenso zu Gehör wie neuzeitliche Arrangements aus dem 20./21. Jahrhundert.
Und immer wieder taucht der Text, der von Luther stammt, auf: "Verleih uns Frieden gnädiglich".

Die Reise auf der Suche nach Frieden beginnt mit dem Lied: "Such wer da will ein ander Ziel" - wer verreist, sollte sein Ziel kennen.
Wenn man ein Ziel im Auge hat, sollte man auch den Weg dahin beachten.
Manchmal wäre es aber gut, alte und ausgetretene Wege zu verlassen und sich neu zu orientieren.
Das Lied "Wo Menschen sich vergessen, die Wege verlassen ..." beschreibt Situationen, die passieren könnten, wenn man tatsächlich solche Schritte gehen würde.

Die moderne Komposition von Prof. Christian Sprenger "Rise and shine" soll uns erinnern, wie der Titel schon besagt, dass es manchmal notwendig ist, aus Lethargie zu erwachen, Neues zu wagen und leuchtendes Beispiel zu sein für andere Menschen - ganz im Sinne der Bergrede Jesu "Ihr seid das Licht der Welt". Mosaiksteinchen auf dem Weg zum Frieden?

Rückschläge, Niederlagen, Ohnmacht - alles Begriffe, die Frieden verhindern; willkürlich wagt man zu träumen: "Es kommt die Zeit, in der die Träume sich erfüllen, wenn Friede und Freude und Gerechtigkeit die Kreatur erlöst". Der Text des Liedes stammt von einem der bekanntesten deutschen christlichen Liedermacher Manfred Siebald und die zugehörige Melodie aus dem 18. Jahrhundert.

Aber reine Vertröstung auf zukünftige, bessere Zeiten - der billige Trost - ist das die Botschaft der Bibel?
Das Lied "Wie ein Fest nach langer Trauer" versucht Antwort zu geben, dass es schon in unserer jetzigen Welt Erlebnisse geben kann wie "ein Feuer in der Nacht, ein offenes Tor in einer Mauer, ein Brief nach langem Schweigen, ein unverhoffter Gruß ... - so ist Vergebung, so kann der wahre Friede sein, so ist Versöhnung".

Zum Ausklang des Gottesdienstes schließt sich unser musikalischer Rundgang auf der Suche nach Frieden mit dem Nachspiel "Verleih uns Frieden gnädiglich". Diese Bitte an Gott könnte unsere Probleme lösen, wer anders als Gott könnte Frieden schenken?

Willkommen zu unserem Bläsergottesdienst.