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Bläsergottesdienst 2018

Nachdem die beiden letzten Bläsergottesdienste ganz im Zeichen des Reformationsjubiläums gestanden hatten, kehrte der Posaunenchor Großaspach in diesem Jahr wieder zum Kern der eigentlichen Bläsermusik - dem Choralblasen - zurück.

So erklangen am Sonntag, den 21. Oktober 2018, in der ehrwürdigen Großaspacher Julianakirche klassische Choräle wie etwa „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“, „Ich singe Dir mit Herz und Mund“ oder - der Posaunenchoral schlechthin - „Nun danket alle Gott“ in der meisterlich komponierten Version von Johann Sebastian Bach. Dass die Choräle jedoch keineswegs nur in ihren jeweils altbekannten klassischen Formen vorgetragen wurden, verdeutlichte schon das Motto „Choralfantasien“, unter das Chorleiter Sigmund Lenz das von ihm konzipierte Programm gestellt hatte. Verschiedene jüngere Komponisten unserer Zeit, wie etwa Christian Sprenger, Anne Weckeßer oder Traugott Fünfgeld, lieferten Neuinterpretationen der Choräle mit Vor-, Zwischen- und Nachspielen, die vom Posaunenchor dem Publikum in der gut besuchten Julianakirche gekonnt präsentiert wurden. Das Spektrum reichte dabei von fast klassisch anmutenden Variationen bis hin zu modernen Klängen.

Soloposaunisten musizieren Bruckner

Entsprechend der Liturgie des Gottesdienstes gestaltete sich auch die Musik: So wurde beispielsweise nach dem Stillen Gebet das an mittelalterlichen Chorgesang erinnernde Bläserstück "Antiphon" von Anton Bruckner gespielt, wobei zwei räumlich getrennt stehende Soloposaunisten die „Vorsänger“ gaben, während der restliche Chor im Wechsel „antwortete“.

Natürlich durfte bei all der klassischen Bläsermusik auch ein „Neues Lied“ nicht fehlen: Die Gemeinde war herzlich eingeladen, das Lied „Aus den Dörfern und aus Städten“, getextet von Eugen Eckert, in der musikalischen Version von Urs Bicheler mitzusingen.

Der Bläsergottesdienst endete schließlich mit dem beschwingten Nachspiel „Break the rule“ von Komponist und Kirchenmusiker Michael Schütz.

Jubilarinnen (40 Jahre) und Jubilar (50 Jahre) mit Bezirksposaunenwart (mitte) und Chorleiter

In diesem Jahr konnten eine Bläserin und ein Bläser für ihre treuen Dienste ausgezeichnet werden. Bezirksposaunenwart Tobias M. Schick, selbst Bläser im Posaunenchor Großaspach, übernahm diese Aufgabe gerne und ehrte Martin Trefz für 50 und Elisabeth Riedel für 40 Jahre Bläserdienst. Anke Schick, die ebenfalls bereits 40 Jahre in verschiedenen Posaunenchören tätig ist, wird ihre Urkunde beim Bläsergottesdienst des Posaunenchors Spiegelberg überreicht bekommen.

Der erste Auftritt unserer drei Jungbläserinnen

Pfarrer Martin Kaschler brachte es in seinem Dank an den Posaunenchor, in dem in diesem Jahr auch drei Jungbläserinnen erstmals mitwirkten, schließlieh auf den Punkt:

„Ihr seid ein Segen für die Gemeinde!“.